In Gröden ist die Kunst zuhause
am 17.06.2008 - 08:42 Uhr
Im Mittelpunkt steht der Mensch. Fünf Künstler mit Ladinischen Wurzeln und internationaler Ausbildung präsentieren im Rahmen der MANIFESTA 7 vom 21. Juli bis zum 10. Oktober 2008 ihre Arbeiten in der neuen Fußgängerzone
von St. Ulrich. Hier die historischen Häuserfassaden, dort die unkonventionellen und teils avantgardistischen Kunstwerke. Eine Begegnung, die viel Spannung verspricht.
Weltberühmte Holzschnitzereien
Wenn man Gröden mit Kunst in Verbindung bringt, dann denkt man zuerst an die weltberühmten Holzschnitzereien mit klassischen und religiösen Motiven. Zu Recht natürlich, denn seit dem 17. Jahrhundert gehört das Holzschnitzen zu Gröden wie der Langkofel und der Sellastock. In dem malerischen Dolomitental ist auch moderne Kunst eine fixe Größe. Als Ausdruck der künstlerischen Vielfalt und als Reminiszenz an die kulturelle Tradition wird nun ein neues und Aufsehen erregendes Projekt vorgestellt, das am 21. Juli 2008 in St. Ulrich Premiere feiert. Im Rahmen der MANIFESTA 7, der europäischen Biennale für zeitgenössische Kunst in Südtirol und im Trentino, stellen junge Künstler ihre Arbeiten in der neugestalteten Fußgängerzone in St. Ulrich aus. Dabei handelt es sich nicht um irgendwelche Künstler, sondern um Einheimische, die in die Welt hinaus gezogen sind und sich dann wieder ihren eigenen Wurzeln zu wandten. Also eine Gegenüberstellung von Weitläufigkeit einerseits und Heimat- und Traditionsbewusstsein andererseits. Bis zum 10. Oktober werden die Arbeiten von Aron Demetz, Lois Anvidalfarei, Thaddäus Salcher, Markus Delago und Isabelle Pitscheider im historischen Zentrum von St. Ulrich zu sehen sein.
Die Grödner Künstler
Aron Demetz studierte an der Akademie der Bildenden Kunst in Nürnberg und lebt seit 1999 in Wolkenstein. Sein Fokus richtet sich auf die menschliche Figur und den Umgang mit seinen Ursprünglichkeiten. In St. Ulrich sind drei kauernde Bronzefiguren zu sehen. Lois Anvidalfarei besuchte die Staatliche Kunstschule in St. Ulrich, studierte dann in Wien und kehrte danach in seine Heimat zurück. Die Darstellung des menschlichen Körpers mit einem Gefühl für die materielle Schwere ist sein Spezialgebiet. In St. Ulrich zeigt er drei Bronzeskulpturen, die Adam, Kain und Abel darstellen. Thaddäus Salcher ist gebürtig in Brixen, studierte und arbeitete in München und zog 1997 nach St. Ulrich. Das Mitglied des Südtiroler Künstlerbundes beschäftigt sich bei seinen aus Eisen gegossenen Erfindungen mit der reinen und wesentlichen Form. Markus Delago ist gebürtiger St.Ulricher, studierte an der Akademie der Bildenden Künste und lebt heute in St. Ulrich. Seine Vorliebe für Farbexperimente kann man in Grafiten und Fußstapfen nachvollziehen. Isabelle Pitscheider studierte an der Kunstakademie in Urbino und lebt in Gröden. Sie wird die Besucher mit unerwarteten Performances überraschen, die von den Wünschen der Menschen inspiriert sind.
Eröffnungsfeier in der neugestalteten Fußgängerzone von St. Ulrich
Die neue Fußgängerzone in St. Ulrich wurde nicht zufällig als Schauplatz dieser ungewöhnlichen Ausstellung gewählt. Ist sie doch nach ihrer Umgestaltung wie geschaffen als Begegnungsstätte der Menschen mit modernen, künstlerischen Arbeiten. Die Eröffnungsfeier in St. Ulrich beginnt am 21. Juli um 18 Uhr. Zur Ausstellung wird es einen Katalog sowie eine erklärende Broschüre zu den verschiedenen Arbeiten geben. Finanziert und organisiert wird das Projekt vom Tourismusverein und von der Gemeinde St. Ulrich. Wichtige Unterstützung kommt dazu noch von der Stiftung der Südtiroler Sparkasse und vom Landesamt für Kultur. Auch außerhalb dieser Ausstellung ist Gröden ein attraktives Ziel für kunstsinnige Besucher. Wer mehr über Kunst und Kultur in Gröden erfahren will, für den empfiehlt sich ein Besuch des Museums Gröden in der Cesa Ladins in St. Ulrich mit einer umfangreichen Sammlung von Holzschnitzereien vom 17. Jahrhundert bis heute. Sehenswert ist auch die St. Jakobskirche mit wertvollen spätgotischen Fresken. Und dass auch moderne Kunst hier eine Heimat hat, das beweisen auch die Exponate im Unika, dem Ausstellungsraum der Grödner Kunsthandwerker in St. Ulrich. Zweifelsohne ist die majestätische Dolomitenlandschaft eine wertvolle Quelle der Inspiration für die vielen erfolgreichen Künstler im Tal.
Weitere Informationen:
Tourismusverband Gröden
Dursan 80/c
I-39047 St. Christina
Telefon: +39 (0)471 / 77 77 77
Email: info@valgardena.it
Web: www.valgardena.it

von St. Ulrich. Hier die historischen Häuserfassaden, dort die unkonventionellen und teils avantgardistischen Kunstwerke. Eine Begegnung, die viel Spannung verspricht.
Weltberühmte Holzschnitzereien
Wenn man Gröden mit Kunst in Verbindung bringt, dann denkt man zuerst an die weltberühmten Holzschnitzereien mit klassischen und religiösen Motiven. Zu Recht natürlich, denn seit dem 17. Jahrhundert gehört das Holzschnitzen zu Gröden wie der Langkofel und der Sellastock. In dem malerischen Dolomitental ist auch moderne Kunst eine fixe Größe. Als Ausdruck der künstlerischen Vielfalt und als Reminiszenz an die kulturelle Tradition wird nun ein neues und Aufsehen erregendes Projekt vorgestellt, das am 21. Juli 2008 in St. Ulrich Premiere feiert. Im Rahmen der MANIFESTA 7, der europäischen Biennale für zeitgenössische Kunst in Südtirol und im Trentino, stellen junge Künstler ihre Arbeiten in der neugestalteten Fußgängerzone in St. Ulrich aus. Dabei handelt es sich nicht um irgendwelche Künstler, sondern um Einheimische, die in die Welt hinaus gezogen sind und sich dann wieder ihren eigenen Wurzeln zu wandten. Also eine Gegenüberstellung von Weitläufigkeit einerseits und Heimat- und Traditionsbewusstsein andererseits. Bis zum 10. Oktober werden die Arbeiten von Aron Demetz, Lois Anvidalfarei, Thaddäus Salcher, Markus Delago und Isabelle Pitscheider im historischen Zentrum von St. Ulrich zu sehen sein.
Die Grödner Künstler
Aron Demetz studierte an der Akademie der Bildenden Kunst in Nürnberg und lebt seit 1999 in Wolkenstein. Sein Fokus richtet sich auf die menschliche Figur und den Umgang mit seinen Ursprünglichkeiten. In St. Ulrich sind drei kauernde Bronzefiguren zu sehen. Lois Anvidalfarei besuchte die Staatliche Kunstschule in St. Ulrich, studierte dann in Wien und kehrte danach in seine Heimat zurück. Die Darstellung des menschlichen Körpers mit einem Gefühl für die materielle Schwere ist sein Spezialgebiet. In St. Ulrich zeigt er drei Bronzeskulpturen, die Adam, Kain und Abel darstellen. Thaddäus Salcher ist gebürtig in Brixen, studierte und arbeitete in München und zog 1997 nach St. Ulrich. Das Mitglied des Südtiroler Künstlerbundes beschäftigt sich bei seinen aus Eisen gegossenen Erfindungen mit der reinen und wesentlichen Form. Markus Delago ist gebürtiger St.Ulricher, studierte an der Akademie der Bildenden Künste und lebt heute in St. Ulrich. Seine Vorliebe für Farbexperimente kann man in Grafiten und Fußstapfen nachvollziehen. Isabelle Pitscheider studierte an der Kunstakademie in Urbino und lebt in Gröden. Sie wird die Besucher mit unerwarteten Performances überraschen, die von den Wünschen der Menschen inspiriert sind.
Eröffnungsfeier in der neugestalteten Fußgängerzone von St. Ulrich
Die neue Fußgängerzone in St. Ulrich wurde nicht zufällig als Schauplatz dieser ungewöhnlichen Ausstellung gewählt. Ist sie doch nach ihrer Umgestaltung wie geschaffen als Begegnungsstätte der Menschen mit modernen, künstlerischen Arbeiten. Die Eröffnungsfeier in St. Ulrich beginnt am 21. Juli um 18 Uhr. Zur Ausstellung wird es einen Katalog sowie eine erklärende Broschüre zu den verschiedenen Arbeiten geben. Finanziert und organisiert wird das Projekt vom Tourismusverein und von der Gemeinde St. Ulrich. Wichtige Unterstützung kommt dazu noch von der Stiftung der Südtiroler Sparkasse und vom Landesamt für Kultur. Auch außerhalb dieser Ausstellung ist Gröden ein attraktives Ziel für kunstsinnige Besucher. Wer mehr über Kunst und Kultur in Gröden erfahren will, für den empfiehlt sich ein Besuch des Museums Gröden in der Cesa Ladins in St. Ulrich mit einer umfangreichen Sammlung von Holzschnitzereien vom 17. Jahrhundert bis heute. Sehenswert ist auch die St. Jakobskirche mit wertvollen spätgotischen Fresken. Und dass auch moderne Kunst hier eine Heimat hat, das beweisen auch die Exponate im Unika, dem Ausstellungsraum der Grödner Kunsthandwerker in St. Ulrich. Zweifelsohne ist die majestätische Dolomitenlandschaft eine wertvolle Quelle der Inspiration für die vielen erfolgreichen Künstler im Tal.
Weitere Informationen:
Tourismusverband Gröden
Dursan 80/c
I-39047 St. Christina
Telefon: +39 (0)471 / 77 77 77
Email: info@valgardena.it
Web: www.valgardena.it
Fotoserie: In Gröden ist die Kunst zuhause
Weiterführende Informationen:
| Gröden/Val Gardena |




