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Dolomiti Superski prämiert die Sicherheit

Dolomiti Superski am 20.10.2008 - 08:40 Uhr
Auch dieses Jahr sind Manuela und Manfred Mölgg die Testimonials von "Take care and have fun", der Unfallverhütungs-Kampagne auf den Skipisten von Dolomiti Superski. Die beiden Weltcup-Skistars haben uns auch im vergangenen Winter große Erfolge geschenkt: Manfred Mölgg hat seinen ersten Weltcup im Riesenslalom gewonnen, während Manuela Mölgg in der Riesenslalom-Endrangliste Dritte wurde.
Nach dem Erfolg des letzten Winters wiederholt Dolomiti Superski die Kampagne und verbindet sie mit "Dolomiti Superski prämiert die Sicherheit", einem Wettbewerb, bei dem personalisierte Dolomiti Superski UVEX-Skihelme gewonnen werden können. Die Teilnahme am Wettbewerb ist einfach: die Teilnahmekarte an den Skipass-Verkaufsstellen verlangen und die drei Fragen zu den FIS-Regeln korrekt beantworten.

Lawinenrisiko gering
Für Dolomiti Superski ist die Sicherheit auf den Pisten ein großes Anliegen, weshalb zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen angewendet werden, mit denen maximale Sicherheit auf den Pisten gewährleistet wird.
Die Dolomiten sind grundsätzlich aufgrund ihrer besonderen, wenig ausgesetzten, Lage, nur sehr gering lawinengefährdet. Und zwar, weil die Skigebiete sich auf geschützten Hängen befinden und die Abfahrten so gewählt sind, dass das Risiko von Lawinenabgängen so viel wie möglich ausgeschlossen wird. Zudem werden 1.200 Kilometern Pisten jede Nacht von 300 Pistenraupen mit größter Sorgfalt und großem Aufwand so lange präpariert, bis sie für den nächsten Morgen in perfektem Zustand sind. Die Skifahrer und Snowboarder haben also jeden Morgen ideale Schneeverhältnisse und Pisten in makellosem Zustand.
Die Aufstiegsanlagen gehören zu den sichersten weltweit und entsprechen den Sicherheitsvorschriften der Europäischen Union. In riskanten Bereichen der Pisten werden an den Rändern Sicherheitsnetze angebracht und Hindernisse mit Schutzmatratzen abgedeckt.

Ordnungshüter auf den Pisten
Ein weiterer wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit auf den Skipisten ist die Anwesenheit von Ordnungshütern auf den Pisten. Wenn sich jemand auffallend verhält oder mit extrem hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, greifen die Ordnungshüter ein. Diese aus Carabinieri, Polizei, Finanzpolizei, Truppe Alpine und Forstaufsicht bestehende Gruppe ist auch dazu da, bei Unfällen erste Hilfe zu leisten, welche gemäß Statistiken der SIMON (Sorveglianza degli Incidenti in Montagna – Untersuchung zu den Bergunfällen) und den Statistiken der ausländischen Skiverbände Jahr für Jahr abnehmen. In schweren Fällen sichert der Helikopter einen schnellen und sicheren Transport des Verunfallten ins nächste Krankenhaus zu.

Wie plane ich einen sicheren Skitag?
Aber vor allem hängt die Sicherheit auf den Pisten vom Verhalten der Skifahrer selbst ab. Leichtsinn und zu hohe Geschwindigkeit, bzw. die eigene Selbstüberschätzung, sind die häufigsten Unfallursachen. Die Gäste erhalten beim Kauf eines Skipasses eine Broschüre mit Tipps und Anleitungen, wie man bestmöglich den Skitag plant, wie man die Ausrüstung richtig auswählt, dazu Infos zur gesunden Ernährung und dann natürlich auch mit den zwölf FIS-Verhaltensregeln. In den 50 Skipass-Verkaufsstellen sowie an den Liftanlagen erinnert ein Poster an die zentrale Botschaft der Kampagne: "Skifahren macht Freude. Fahren Sie vorsichtig."

Vor dem Pistenspaß aufwärmen
Jedes der Themen in der Broschüre hat einen wichtigen Sicherheitsaspekt. Die Aufwärmübungen etwa sind dazu da, dass man mit warmer Muskulatur auf die Piste fährt und so Überbelastungen und Verletzungen an der Muskulatur verhindert. Auch die Ernährungstipps sind ein Kapitel, das man keineswegs vernachlässigen sollte. Wegen der körperlichen Anstrengung in Höhenlagen braucht der Körper eine kohlenhydratreiche Ernährung mit Vitaminen und Mineralsalzen, weshalb Brot, Pasta, Yoghurt, Müsli und Früchte empfohlen werden.

Geschwindigkeit ans Können anpassen
Eine wichtige Informationsquelle für die Vermeidung von Unfällen und auch für das richtige Verhalten auf der Piste sind die zwölf FIS-Verhaltensregeln. Man sollte sich immer bewusst sein, dass man sich auf Schnee bewegt und dass man hohe Geschwindigkeiten erreichen kann. Also ist es wichtig, dass man die Geschwindigkeit an das eigene Fahrkönnen anpasst. In italienischen Skigebieten ist es Pflicht, dass Kinder bis 14 Jahre einen Helm tragen. Und ein Helm ist auch für Erwachsene absolut empfehlenswert, ist er doch im Falle eines Unfalls ein wesentlicher Schutz. Die aktuellen Helm-Modelle sind mittlerweile ausgesprochen leicht, modisch und bequem zu tragen.

Risiken minimieren
Ski und Snowboard sind gesunde und unterhaltsame Sportarten, die weltweit viele Millionen Menschen begeistern. Allein in Deutschland gibt es rund zehn Millionen Skifahrer und Snowboarder, die sich über abwechslungsreiche und entspannende Skiurlaubstage in den Bergen freuen. Und wie jede andere aktive Sportart, sind auch das Skifahren und Snowboarden mit Risiken verbunden. Diese lassen sich aber deutlich reduzieren, wenn man die richtige Technik beherrscht und sich an Verhaltensregeln hält.

Die Grundregeln für sicheres Skifahren
Die zwölf FIS-Verhaltensregeln

1. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

2. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

3. Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er die vor ihm fahrenden Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.

4. Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder von links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt. Zusatz Italien: bei Kreuzungen hat der von rechts kommende Skifahrer/Snowboarder Vorfahrt.

5. Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.

6. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.

7. Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen. Zusätzlich in Italien: Aufsteigen auf der Piste ist - außer im Notfall - immer verboten.

8. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Hinweisschilder beachten.

9. Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.

10. Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien abgeben.

11. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss einen Sicherheitsabstand zum Pistenrand und zu den anderen halten.

12. Jeder Skifahrer und Snowboarder muss Rücksicht auf die benötigte Fahrbahn anderer nehmen. Zusätzlich in Italien: Helmpflicht für Kinder bis 14 Jahren.

Weitere Informationen:
Dolomiti Superski
Str. Cir 8
I-39048 Selva Gardena

Telefon: +39 (0)471 / 79 53 97
Email: info@dolomitisuperski.com
Web: www.dolomitisuperski.com


Weiterführende Informationen:
Dolomiti Superski

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